In der aktuellen Podcast-Folge von „Neues Arbeiten, Neues Führen“ sprechen Bernhard Eickenberg und ich über unsere Erfahrungen mit Holakratie bei Hypoport SE. Ich teile Einblicke, wie wir Holakratie leben, welche Herausforderungen es gibt und was wirklich funktioniert.
Was ist Holakratie?
Holakratie ist ein Organisationsmodell, das starre Hierarchien durch flexible Strukturen ersetzt. Statt fester Positionen gibt es klare Rollen mit definierten Verantwortlichkeiten. Entscheidungen werden nicht von einer einzelnen Führungskraft getroffen, sondern nach einem klaren Prozess innerhalb der Teams.
Die wichtigsten Unterschiede zur klassischen Hierarchie
Viele glauben, dass Holakratie eine komplett hierarchiefreie Organisation bedeutet. Doch das ist ein Missverständnis. Es gibt weiterhin eine Hierarchie – nur anders. In der Holakratie geht es um eine Hierarchie der Arbeit.
Entscheidungsfindung: Konsent statt Konsens
Ein zentraler Aspekt von Holakratie sind die Entscheidungsprozesse. Statt auf vollständige Einigkeit (Konsens) zu setzen, wird im Konsent entschieden. Das bedeutet, eine Entscheidung wird getroffen, solange niemand einen begründeten Einwand hat. Das macht den Prozess schneller und effizienter.
Herausforderungen bei der Einführung von Holakratie
Die Umstellung auf Holakratie ist nicht immer einfach. Es gibt einige Stolpersteine, die Unternehmen kennen sollten:
- Umdenken erfordert Zeit: Mitarbeitende müssen sich an die neue Arbeitsweise gewöhnen.
- Neue Verantwortlichkeiten: Ohne klassische Führungskräfte müssen alle lernen, Verantwortung zu übernehmen.
- Regeln und Prozesse einhalten: Holakratie funktioniert nur, wenn die festgelegten Regeln konsequent beachtet werden.
Neugierig geworden? Dann hört euch die aktuelle Podcast-Folge mit Bernhard Eickenberg an und erfahrt, wie wir Holakratie in der Praxis umsetzen!